Ratgeber Darmkrebs

Informationen für Betroffene und Interessierte

Darmkrebs-Therapie

Für eine erfolgreiche Darmkrebstherapie ist die chirurgische Entfernung des Tumors von größter Relevanz. Sie hat zum Ziel, möglichst das gesamte Tumorgewebe und umliegende Lymphknoten zu entfernen. Um auch vereinzelte Tumorzellen in angrenzenden Regionen des Darms zu erfassen, wird auch ein Teil des gesunden Gewebes, das den Tumor umgibt, entfernt. Die operative Entfernung des gesamten Tumors (sog. R0-Resektion) ist entscheidend für die Prognose.

Die Therapie des Rektumkarzinoms unterscheidet sich wesentlich von der des Kolonkarzinoms:

Kolonkarzinom

Rektumkarzinom

Herkömmliche Chemotherapeutika greifen nicht nur Krebszellen, sondern auch gesunde Zellen an. Zielgerichtete Therapieverfahren, die ausschließlich auf die Zerstörung der Krebszellen abzielen, können die Krebstherapie verbessern. Bereits in Deutschland zugelassen ist die Behandlung mit dem Angiogenesehemmer Bevacizumab, der zurzeit in Kombination mit einer Chemotherapie eingesetzt wird. Angiogenesehemmer verhindern, dass Blutgefäße entstehen, die den Tumor mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Ein weiterer Wirkstoff ist der Tumor-Wachstumsblocker Cetuximab, der ebenfalls während der Chemotherapie eingesetzt wird.

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    Rezeptfreie Schmerzgele mit dem Wirkstoff Ketoprofen können die Lichtempfindlichkeit der Haut verstärken und zu Hautreaktionen führen. Darüber informiert die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). "Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Patienten sollten deshalb ihren Apotheker danach fragen, was bei den individuell benötigten Arzneimitteln zu beachten ist", so Apotheker Dr. Andreas Kiefer, Mitglied der AMK.
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    Patienten sollten sich die Anwendung eines Wirkstoffpflasters auch in der Apotheke erklären lassen. Diese Arzneiformen schleusen Wirkstoffe über die Haut ins Blut und werden vom Arzt zum Beispiel gegen Schmerzen oder Alzheimer-Demenz verordnet. Werden Wirkstoffpflaster falsch angewendet, kann es zu Über- oder Unterdosierungen kommen. Die Symptome hängen vom jeweiligen Wirkstoff ab.